Kunst in der Kirche


Auferstehung 

Werktagskapelle
Konzilspfarre St. Paul 
Eduard-Hergetsraße 5, 5020 Salzburg

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Foto: Pfarrer Mag. Peter Hausberger 

Auferstehung

Die Geburt, Tod und Auferstehung, das sind jene entscheidenden Ereignisse in der Transformation vom Göttlichen zum irdischen Sein und wieder zum Göttlichen, die in dem Auferstehungsbild der Kapelle von St. Paul dargestellt sind.
Das historische Marienbild auf der linken Seite bildet den Beginn der Geschichte, es steht für die Geburt von Jesus Christus. Gleichzeitig wird der Bogen aus der Vergangenheit - eine historische Sichtweise und eine  aktuelle Erzählung sind gegenübergestellt - zur Gegenwart gespannt.

Das Bild „Auferstehung“ zeigt drei Figuren. Eine dunkle Figur ist eingebettet in versteinerte und dennoch lebendige Strukturen. Diese symbolisieren den Tod und das Grab von Jesus Christus. Sie stehen auch für die schöpferische Energie, die sich zu Materie verdichtet hat, scheinbar unveränderlich und fest. Eine beharrend trügerische Sicherheit und Unbeweglichkeit umgibt diese Schattenfigur, die Vergänglichkeit des Leibes. Sie symbolisiert auch die dunkle Seite des Menschen, die in seiner Entwicklung erkannt, angenommen und verändert werden kann. Auch Jesus wirkte verstörend und wurde von seiner Kritikern als "irritierende, wahrscheinlich auch als bedrohende dunkle Figur" wahrgenommen.
 Die helle Christusfigur und der Schatten - beide sind einander zugewandt - scheinbar in wissender Verbindung zueinander, als wollte Jesus den Weg weisen und auffordern: „Lass deine Schattenseite, lass Erstarrte , das unbeweglich Beharrende, das Hemmende, löse dich von deinen Schatten, geh mir nach, komm in das Licht“.
Der strahlende Christus, der Auferstandene, ist ohne Hände dargestellt. Die Hände stehen für das Irdische, das Tun und für das Schaffen. Dieser Jesus hat das Tun abgelegt und ist im Begriff, voll im göttlichen Sein aufzugehen.
Die dritte Figur im Hintergrund drückt dieses göttliche Sein, den Ursprung, das Unergründliche und das Unbeschreibbare aus und löst sich in das umgebende Licht auf. Sie ist im Hintergrund, nicht deutlich erkennbar, ihre Dimension und ihre Bedeutung lassen sich nur erahnen, sie lässt uns glauben.


DrehPunktKultur:
GOTT BRAUCHT KEINE HÄNDE MEHR
...Damit stellt Seywald sich einer starken Umgebung. Das Altarbild in St. Paul stammt immerhin von Hubert Schmalfix, das 115 m² große Fresko „Weg des Paulus“.
Geburt, Tod und Auferstehung sind die Themen in der bildnerischen Arbeit von Michael Seywald für die Werktagskapelle.
...Das kurz vor der Karwoche fertiggestellte Bild stehe nicht nur für sich selbst, so Seywald. Ein vor 23 Jahren gespendetes Marienbild – es zeigt die Gottesmutter mit Jesuskind – ist Teil der von Seywald erdachten und umgesetzten Installation. „Das Marienbild steht für die Geburt Christi. Geburt, Tod und Auferstehung sind damit jene entscheidenden Ereignisse, die in der Werktagskapelle verhandelt werden.“...
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http://www.drehpunktkultur.at/index.php/home-sp-1905016579/11865-gott-braucht-keine-haende-mehr

Rupertusblatt:
http://www.kirchen.net/rupertusblatt/aktuelles/news-details/news/gesegnete-ostern/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e0c998f51bde98a9c42a9c26d03d71cc#.W22q6i35zSg


Auferstehung
Digitale Malerei
26112016

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Altarbild in der Werkskapelle von St. Paul
150 x 270 cm