Zyklus 

"Aus der Stille zum Licht"

"Aus der Stille zum Licht", dieser Titel beschreibt den schöpferischen Vorgang, den ich beim Malen erlebe. Im "Stillwerden", im Loslassen, beim "nach innen Schauen" entstehen jene Kräfte und  Schwingungen und Zustände, die ich suche, um Bilder entstehen zu lassen. Es geht nicht um das "Ich will", es geht um das “Was kommt”, was sich offenbart, was sich zeigen will, was im Moment entsteht. 
Ich spüre vor allem der Schöpfung und den inneren Bildern nach, die aus dem Unterbewusstsein den Weg in die Realität finden. Mich interessieren auch jene Dinge, die scheinbar unbedeutend, gleichsam am Wegesrand zu entdecken sind. Strukuren, Formen und Ausformungen, die sich in der Natur finden, sie sind das Ausgangsmaterial für die künstlerische Arbeit. 
Das Lebendige im Holz, im Stein, in Formen und in den Farben, jenes, welches mir spontan entgegentritt, dem folge ich im schöpferischen Prozess nach. Das Element Holz, das Wachsen spielt dabei eine wichtige Rolle. 
Die Farbe Weiß und das Licht stehen symbolhaft für das Geheimnis der Schöpfung, die allumfassende Energie, die alles scheinbar Starre bewegt und lebendig erscheinen läßt. 
Das Licht als Symbol des Urspungsgeistes und Zeichen des Lebendigen dem Dunkel gegenübergestellt - gleichsam Yang und Ying - spielt in den Werken Seywalds eine zentrale Rolle. Das Licht und das Dunkle, beide bedingen einander, es ist ein “sowohl als auch”. Das Licht wird durch das Dunkel und das Dunkle nur durch das Helle erkennbar. Beides steht in einem  Wechselspiell mit dem Betrachter, der entweder das Helle oder das Dunkle für sich entdecken kann.


Berührt vom Licht
Digitale Mischtechnik
04032019

Holzleben
Digitale Mischtechnik
31082016

Holz im Wasser
Digitale Mischtechnik
33082016

Holzerinnerung
Digitale Mischtechnik
28022019

Erscheinung
Digitale Mischtechnik
23022019

Spirituelles Wachsen
Digitale Mischtechnik
05112017

Grüner Kristall
Digitale Mischtechnik
06012018

Verborgenes Leuchten
Digitale Mischtechnik
07012018

Begegnung mit...
Digitale Mischtechnik
04112018

Inneres Ereignis
Digitale Mischtechnik
25102018

Innennacht empfängt den Tag
Digitale Mischtechnik
24022019

Lichtzeichen
Digitale Mischtechnik
07122014

Es drängt nach außen
Digitale Mischtechnik
21022019

Inneres Ereignis
Digitale Mischtechnik
02022019

Entwicklung
Digitale Mischtechnik
26012019

Augenblick - Aeterna
Digitale Mischtechnik
01032019

Es löst sich
Digitale Mischtechnik
02032019

Nach innen ... 
Digitale Mischtechnik
06032919

Water of Life
Digitale Mischtechnik
31082018

"Es war als hätt' der Himmel die Erde still geküsst"
Digitale Mischtechnik
16092018

"Es war als hätt' der Himmel die Erde still geküsst"
Digitale Mischtechnik
22022019

Leben beginnt
Digitale Mischtechnik
29082013

Holz Weg Licht
Digitale Mischtechnik
13122015

...es führt hin...
Digitale Mischtechnik
21022019

Inneres Leuchten
Digitale Mischtechnik
05112018

Ein Licht tanzt vor mir her
Digitale Mischtechnik
06112018

Wegzeichen
Digitale Mischtechnik
03122017

Irrlicht
Digitale Mischtechnik
03112017

Ein Licht tanzt vor mir her
Digitale Mischtechnik
03122017

Wegzeichen
Digitale Mischtechnik
05042012

Wegzeichen - Öffnung
Digitale Mischtechnik
17122017

Im Werden das Vergehen
Digitale Mischtechnik
09122017

Diese Darstellung symbolisiert eine Krippe - Bedeutung Holz - wachsen - in der das "Neugeborne", das Werden in Form des gelben Lichtbogens eingebettet ist. Die aufsteigende Figur symbolisiert das Ende des Lebens - das Vergeben, das im Werden schon angelegt ist.

Überwindung
Digitale Mischtechnik
27122019

...es beginnt...
Digitale Mischtechnik
10112017

Überwinden
Digitale Mischtechnik
19092016

Geborgen im Vertrauen
Digitale Mischtechnik
01122018

Nach innen befreit
Digitale Mischtechnik
03012018

Weg 
Digitale Mischtechnik 
01022018

Transformation
Digitale Mischtechnik
12012017

Auferstehung
Digitale Mischtechnik
26112016

Das Bild „Auferstehung“ zeigt drei Figuren. Eine dunkle Figur ist eingebettet in versteinerte und dennoch lebendige Strukturen. Diese symbolisieren den Tod und das Grab von Jesus Christus. Sie stehen auch für die schöpferische Energie, die sich zu Materie verdichtet hat, scheinbar unveränderlich und fest. Eine beharrend trügerische Sicherheit und Unbeweglichkeit umgibt diese Schattenfigur, die Vergänglichkeit des Leibes. Sie symbolisiert auch die dunkle Seite des Menschen, die in seiner Entwicklung erkannt, angenommen und verändert werden kann. Auch Jesus wirkte verstörend und wurde von seiner Kritikern als "irritierende, wahrscheinlich auch als bedrohende dunkle Figur" wahrgenommen.
 Die helle Christusfigur und der Schatten - beide sind einander zugewandt - scheinbar in wissender Verbindung zueinander, als wollte Jesus den Weg weisen und auffordern: „Lass deine Schattenseite, lass Erstarrtes , das unbeweglich Beharrende, das Hemmende, löse dich von deinen Schatten, geh mir nach, komm in das Licht“.
Der strahlende Christus, der Auferstandene, ist ohne Hände dargestellt. Die Hände stehen für das Irdische, das Tun und für das Schaffen. Dieser Jesus hat das Tun abgelegt und ist im Begriff, voll im göttlichen Sein aufzugehen. 
Die dritte Figur im Hintergrund drückt dieses göttliche Sein, den Ursprung, das Unergründliche und das Unbeschreibbare aus und löst sich in das umgebende Licht auf. Sie ist im Hintergrund, nicht deutlich erkennbar, ihre Dimension und ihre Bedeutung lassen sich nur erahnen, sie lässt uns glauben.